Mikrofone sind Schallwandler. Diese wandeln den Luftschal in elektrische Signale um.
Die Entwicklung der Mikrofone ging Hand in Hand mit der Entwicklung des Telefons.
Als Vorläufer der Mikrofone gilt das 1860 von einem in die USA ausgewanderten italienischen Ingenieur Antonio Meucci. Das Meucci allerdings aus Geldmangel seine Erfindung nicht zum Patent anmeldete, schnappte ihm der schottische Taubstummenlehrer Alexander Graham Bell diese Gelegenheit weg und meldete am 14. Februar 1876 ein technisch gleichartiges Gerät zum Patent an. Das erste Mikrofon allerdings, dass auch kommerziell zum Einsatz kam, war das Kontaktmikrophon von Philipp Reis. Daraufhin wurden die Mikrofone durch mehrere Erfinder immer weiter verbessert.

Mikrofone werden hauptsächlich in der Musikbranche eingesetzt, aber auch bei Veranstaltungen. Mikrofone sollen dazu beitragen dass auch die Zuschauern, bzw. die Zuhörer in den hintersten Reihen etwas von dem mitbekommen was akustisch auf der Bühne vor sich geht. Insbesondere kabellose Mikrofone werden in den letzten Jahren immer häufiger eingesetzt. Praktisch sind diese Mikrofone vor allem überall dort wo eine Kabelverbindung aus technischen, aber auch aus praktischen und auch aus optischen Gründen von Nachteil sein könnte. Diese Mikrofone verfügen über einen integrierten Sender. Mikrofone gibt es allerdings auch Ansteckmikrofone oder Kopfbügelmikrofone (so genannte Headsets).

Mikrofone haben im Einsatz in der Regel keine hohen Betriebskosten. Allerdings die Ansteckmikrofone oder Kopfbügelmikrofone haben doch schon etwas höhere Anschaffungs- und Betriebskosten. Betrieben werden diese Mikrofone nämlich mittels Batterien.
Funkmikrofone übertragen in Europa das Nutzsignal meistens frequenzmoduliert (FM).
Und zwar auf dem anmeldefreien Frequenzband um 433 MHz oder oberhalb von 862 MHz.
Die Reichweite von derartigen Mikrofonen beträgt zwischen 100 m und 250 m.

Für Mikrofone gibt es auch jede Menge Zubehör. Und zwar insbesondere einen Wind- oder Popschutz. Dieses Zubehör schützt Mikrofone vor Luftströmungen. Diese treten beim Sprechen, bzw. Singen auf, insbesondere bei Auftritten im Freien, und können Störungen verursachen. Durch diesen Schutz werden derartige Störungen vermieden.